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Diese TV-Shows ändern sich 2025: Neue Moderation, Besetzung, Zeiten

Egal ob Moderatoren-Wechsel oder andere Sendezeiten - die Zuschauer müssen sich 2025 auf einige Neuerungen bei altbekannten Shows einstellen. Was sich von "Kampf der Realitystars" bis zu "Wer isses?" ändert. Alles neu macht - das Jahr 2025. Die Senderverantwortlichen schrauben an manchem Rädchen und justieren bei einigen TV-Formaten nach. Hier kommt ein kleiner Überblick, welche Änderungen auf die Zuschauerinnen und Zuschauer zukommen. "Kampf der Realitystars" ohne Cathy Hummels Der erfolgreichen Reality-Show steht eine bedeutende Änderung bevor. Wie der ausstrahlende Sender RTLzwei und die bisherige Moderatorin Cathy Hummels (36) Anfang September bekannt gaben, wird das Format ab der kommenden sechsten Staffel ohne die Influencerin stattfinden. "Jetzt ist die Stunde der Wahrheit gekommen: Ich verabschiede mich von 'Kampf der Realitystars'!", schrieb Hummels auf Instagram. Der Sender teilte zudem mit, dass man "eine inhaltliche Weiterentwicklung" des Hitformats plane. Gleichzeitig wünsche sich Cathy Hummels mehr Zeit für ihr Privatleben. Die erste Staffel von "Kampf der Realitystars" wurde im Sommer 2020 ausgestrahlt. 2024 gewann Calvin Kleinen (32) die fünfte Staffel und somit 50.000 Euro. "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" in der Primetime Auch auf die beliebte RTL-Dschungelshow kommt eine Veränderung zu. Denn erstmals werden alle Folgen zur Primetime laufen. Am 24. Januar startet "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Am Sonntag, dem 9. Februar, wird die 18. Staffel dann nach 17 Tagen zu Ende gehen. Das Finale sendet RTL ebenfalls um 20:15 Uhr anstatt um 22:15 wie noch in der letzten Runde Anfang 2024. Blut geleckt für den vorgezogenen Sendeplatz hat der Sender bei der Legendenstaffel im Sommer zum 20. Jubiläum, die täglich ab 20:15 Uhr lief. Die Sommerstaffel war ein Erfolg, "daher haben wir beschlossen, auch den nächsten regulären Dschungel Anfang des Jahres einem größeren Publikum zu präsentieren und zur besten Sendezeit zu programmieren", gab Inga Leschek, Chief Content Officer von RTL Deutschland, zu Protokoll.

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„Helix“: Lohnt sich die Bestsellerverfilmung mit Svenja Jung im Ersten?

Anschläge, Komplotte und ethische Grenzen in der Genforschung: Der spannende ARD-Thriller "Helix" widmet sich großen gesellschaftlichen Fragen. Dabei gerät Svenja Jung als beruflich und privat herausgeforderte BKA-Personenschützerin mitten in eine handfeste Verschwörung. Wer sich für brennende gesellschaftliche Fragen und spannende Thriller gleichermaßen interessiert, kommt an Marc Elsberg kaum vorbei. Der österreichische Autor veröffentlichte in den letzten Jahren einen Bestseller nach dem anderen - und es ist angesichts ihrer hochaktuellen Relevanz kaum verwunderlich, dass seine Bücher auch verfilmt werden: Nach der Joyn-Serie "Blackout" (2021) über einen landesweiten Stromausfall und dem ARD-Film "Zero" (2021) über Big-Data-Überwachung erscheint nun mit "Helix" abermals im Ersten einen Thriller, der auf einem gleichnamigen Roman Elsbergs basiert. Diesmal geht es um Gentechnik und die ethische Frage, wie weit Forschung gehen darf. Bei den Ermittlungen zu einem Mordanschlag gerät Svenja Jung in ihrer Hauptrolle einer Personenschützerin, die auch privat gebeutelt ist, immer tiefer in ein Netz von Verschwörungen. Zuletzt noch Star in so unterschiedlichen Formaten wie "Crooks" oder "Der Palast", spielt die überaus wandelbare 31-Jährige wieder eine ambivalvente Figur - wenn auch auf ganz andere Weise und diesmal vor überaus trister Kulisse: In einem düster inszenierten Berlin ist BKA-Frau Helen Schilling (Jung) für den Schutz des streitbaren Wirtschafts- und Umweltministers Richard Bauer (Hannes Jaenicke) abgestellt, der die Landwirtschaft angeblich nachhaltig ökologisch reformieren will. Während eines Statements vor der Presse, begleitet von wütenden Demonstranten, bekommt der Minister einen Anfall: "Jeder von uns muss Verantwortung übernehmen", sagt er noch, fällt um - und stirbt. Der Worst Case, nicht nur für Jaenicke-Fans, die einen vergleichsweise kurzen Auftritt des Schauspielers erleben. Schnell wird klar, dass es kein natürlicher Tod war, sondern Folge eines spezifisch auf seine DNA zugeschnittenen Anschlags. Und Mordmotive, so wird schnell klar, haben so einige. Berufliches und Privates eng verknüpft Während Schilling unter strengem Blick ihrer Vorgesetzten Hoettger (Helene Grass) ermittelt, lernt das Publikum einiges über den tatsächlichen Stand und das fiktive Potenzial der Genforschung. Ein individuell designtes Virus, das keine Spuren hinterlässt, extrem tödlich ist, aber für Außenstehende ungefährlich? Thriller-Stoff vom Feinsten, dessen Potenzial das Drehbuch von Jörg Tensing unter Regie des vielfach ausgezeichneten Elmar Fischer allerdings nicht ganz ausschöpft. Trotz überraschender Wendungen mangelt es an Charakteren, die außerhalb der üblichen Genreklischees agieren.

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„Der Palast“: Ausgerechnet Svenja Jung könnte die Serie weiter abstürzen lassen

"Der Palast" hat bei seiner Rückkehr mit vergleichsweise schwachen Quoten überrascht. Die ersten vier Folgen der zweiten Staffel der ZDF-Serie lockten nicht einmal mehr die Hälfte des ursprünglichen Publikums an. An den Erfolg der ersten Staffel kann die Fortsetzung von „Der Palast“ nach drei Jahren mit seiner Fortsetzung ins lineare Fernsehen damit nicht im Ansatz anknüpfen. Die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel der ZDF-Serie erreichten bei ihrer Erstausstrahlung zur Primetime am Montag nur 2,96 und 2,99 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Folgen am Dienstagabend liefen noch schlechter mit 2,65 und 2,6 Millionen Zuschauer*innen im ZDF. Als "Der Palast" im Januar 2022 an den Start ging, wurden noch mehr als sechs Millionen Zuschauende an die TV-Bildschirme gelockt - und auch damals waren die Folgen vorab in der ZDF-Mediathek zu sehen. Mit 11,5 und 11,9 Prozent Marktanteil lagen die beiden neuen Folgen am Montagabend sogar unter dem Senderschnitt, während parallel die ARD mit dem "Großstadtrevier" mehr als fünf Millionen Menschen anziehen konnte. Svenja Jung spielt Hauptrolle im ARD-Thriller "Herlix" Ausgerechnet Schauspielerin Svenja Jung, die in der ersten „Palast“-Staffel die Hauptrolle übernahm und die Zwillingsschwestern Christine und Marlene in einer Doppelrolle spielte, könnte die Quoten der ZDF-Serie nun weiter abstürzen lassen. Die 31-Jährige spielt in dem ARD-Thriller „Helix“, der heute (8. Januar, 20.15 Uhr) parallel zu „Der Palast“ im Ersten gezeigt wird, die BKA-Personenschützerin Helen Schilling, die den Wirtschaftsminister Richard Bauer (Hannes Jaenicke) beschützen soll. Er stirbt bei einem Pressetermin und Schilling deckt bei den Ermittlungen zu seinem Tod ein Komplott auf.

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Besuch in einer ‚echten‘ Landarztpraxis: "Work-Life-Balance nicht immer leicht"

Bei Sat.1 ist die Vorabend-Serie „Die Landarztpraxis“ mit Carolin Frier ein großer Erfolg. Ganz so romantisch wie in der Soap ist der Alltag einer Allgemeinmedizinerin auf dem Dorf in der Realität natürlich nicht, wie die NDR-Reportage „Als Landärztin zurück ins Dorf“ zeigt. Eine Reportage von HÖRZU Chefreporterin Mirja Halbig Es ist kein Durchkommen: Telefonleitungen sind dauernd besetzt, Wartezimmer überfüllt. Arztpraxen arbeiten oft am Limit. Besonders betroffen sind Patienten auf dem Land. Immer weniger junge Mediziner entscheiden sich für einen Job in der Provinz. Bis zum Jahr 2035 sollen etwa 11.000 Hausarztstellen in Deutschland unbesetzt sein, so das Ergebnis einer Untersuchung der Robert Bosch Stiftung. Damit droht fast 40 Prozent der Landkreise die hausärztliche Unterversorgung.  Eine Frau, die gegen den Trend arbeitet, ist Diane Lorenz-Pferdmenges. Die 40jährige Allgemeinmedizinerin hat sich nach Stationen in Hannover, Braunschweig und Wolfenbüttel entschieden, die Landarztpraxis ihrer Eltern in Schleswig Holstein zu übernehmen. Das Erste zeigt diese Woche einen Einblick in den Alltag der zweifachen Mutter (Mi, 8. Januar, 23.35 Uhr im Ersten und in der ARD-Mediathek). In HÖRZU verrät sie, warum ihre Entscheidung richtig war – trotz aller Herausforderungen, die viele ihrer Kollegen abschrecken, diesen Schritt zu gehen. „Mein Herz schlägt einfach dafür“ „Die Patienten freuen sich alle, dass ich wieder in meine Heimat zurückgekehrt bin“, sagt Dr. Diane Lorenz-Pferdmenges. 13 Jahre lang hatte sie das kleine Dorf Weddingstedt in Dithmarschen verlassen, um in Hannover zu studieren und anschließend in Kliniken in Niedersachsen zu arbeiten. „Die Menschen hier vor Ort finden es toll, dass ich die Praxis meiner Eltern fortführe und sie weiterhin einen Hausarzt haben, der sie begleitet. Es beruhigt sie auch, dass es in der Familie bleibt – es ist vertraut, ganze Generationen sind der Praxis verbunden. Viele kenne ich schon von klein auf.“

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