Nach 10 Jahren „heute-show“: Fabian Köster bekommt eigene Show im NDR

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31.07.2026 um 12:00 Uhr
    Nach 10 Jahren „heute-show“: Fabian Köster bekommt eigene Show im NDR | © NDR
    "heute-show"-Comedian Fabian Köster feiert mit "Das Fifty-Fifty Quiz" seine TV-Premiere als Quizmaster | ©NDR

    "heute-show"-Comedian Fabian Köster feiert seine Premiere als Showmaster: Im NDR moderiert er ab Sonntag (2. August) "Das Fifty-Fifty Quiz“.

    Fünf 45 Minuten Folgen der Show sind zunächst geplant, die auf dem erfolgreichen BBC-Quiz "The Answer Run" basiert und wöchentlich (Sonntag, 22.45 Uhr) im NDR und der ARD-Mediathek zu sehen ist. Zum Auftakt von "Das Fifty-Fifty-Quiz" gibt es für Fabian Köster neben Oliver Welke Besuch von "heute-show"-Kollege Lutz van der Horst.

    In den folgenden Ausgaben treten unter anderem Michael Kessler, Laura Karasek, Bodo Wartke, Jens Riewa, Michael Thürnau und Zora Klipp an. Im Interview mit HÖRZU erzählt der 31-Jährige von seiner persönlichen Wissenslücke und welche TV-Show er gern einmal moderieren würde – natürlich zusammen mit seinem Kollegen Lutz van der Horst.

    Fabian, warum sollte man „Das Fifty-Fifty Quiz“ unbedingt einschalten – selbst wenn man keine Quizshows mag?

    FABIAN KÖSTER: Weil es eine fünfzigprozentige Chance gibt, dass man diese Show supergeil finden wird. Es ist ja schließlich das Fifty-Fifty-Quiz!

    Was hat Sie persönlich sofort an dem Format gereizt?

    Das Format läuft in England schon lange sehr erfolgreich, und ich habe mir direkt eine Folge der BBC angeguckt: Das ist einfach super zum Mitraten! Jede Frage hat zwei Antwortmöglichkeiten und wandert von oben nach unten – und man muss sie dahinwischen, wo man die richtige Antwort vermutet.

    Klingt easy …

    Aber nur auf den ersten Blick … Ich gebe mal ein Beispiel: Links steht Fabian Köster, rechts steht Oliver Welke – und die Frage lautet: Wer war mit vier Jahren schon Werbegesicht für eine Wurstkonserve? Dann muss man überlegen: War das Köster? War das Welke? Wischt man die Frage flott und richtig zu Welke, wird einem der angezeigte Betrag gutgeschrieben.

    Aber was passiert, wenn die Frage auf den Boden fällt?

    Dann – oder wenn man falsch antwortet – wird einem das Geld wieder abgezogen. Es geht also um Schnelligkeit, und trotzdem muss man bei jeder Frage überlegen: Wozu könnte das jetzt passen? Immerhin hat man dabei ja immer diese Fifty-Fifty-Chance.

    Wie viel Geld können die Teams am Ende einsacken?

    Es treten drei prominente Rateteams gegeneinander an. In der ersten Runde kann man maximal 1.000 Euro erspielen, in der zweiten kommen noch mal 3.000 obendrauf. Danach scheidet ein Team aus, und im Halbfinale treten die beiden übrigen mit ihrem bisher erspielten Geld gegeneinander an. Wer da am meisten übrig behält, steht im Finale – und muss dort noch einen letzten Fifty-Fifty-Run richtig beantworten, um die volle Summe mit nach Hause zu nehmen.

    In Sendung eins war gleich Ihre komplette „heute-show“-Familie zu Gast …

    Ja, Olli Welke und Lutz van der Horst waren in einem Team – und ich dachte: Jetzt darf ich bloß nichts Falsches moderieren, sonst werde ich sofort entlassen! (lacht) Aber ob Olli am Ende gewonnen hat, verrate ich natürlich nicht.

    Wie schwer ist es für Sie, ein Pokerface zu bewahren, wenn Kandidaten völlig danebenlagen?

    Da bin ich zum Glück geübt – dank meiner vielen Interviews mit Markus Söder. Ich versuche also, nicht laut loszulachen, wenn eine völlig abstruse Antwort kommt. Trotzdem war es eine neue Erfahrung, mal als Moderator in einem Studio durch eine Sendung zu führen. Das hat viel Spaß gemacht, und die Kandidaten haben mich großartig unterstützt.

    Gab es Kandidaten, die Sie ganz besonders überrascht haben?

    Natürlich das Team der „heute-show“. (lacht) Sehr gut geschlagen haben sich aber auch Evelin Burdecky und Laura Karasek. Wir haben eine schön bunte Mischung an Prominenten – In einer Sendung war Johannes B. Kerner da. Das war für mich natürlich beruhigend. Denn ich wusste, dass er einfach weitermoderieren könnte, wenn ich spontan zusammenbreche.

    Die Rolle des Quizmasters ist ja komplett neu für Sie …

    Total! Aber das ist das Gute: In diesen Studios sind schon alle Quizformate der ARD produziert worden. Wenn man da steht, kommt quasi der Geist von Kai Pflaume und übernimmt.

    Was musste gegenüber dem BBC-Original „The Answer Run“ typisch deutsch werden?

    Fast nichts! In England spielen allerdings normale Leute, während es bei uns Promis sind – deshalb gehen ihre Gewinne auch an einen Zweck. Und natürlich hat sich auch der Titel geändert, weil „Der Antwortlauf“ auf Deutsch irgendwie nicht so gängig klingt. (lacht) Ansonsten ist das Spielkonzept gleich geblieben – es läuft ja auch sehr erfolgreich. Und warum sollte man etwas Erfolgreiches ändern?

    NDR-Formate werden ja traditionell gern von „Verstehen Sie Spaß?“ unterwandert – Barbara Schöneberger beispielsweise hat mit schiefer Perücke schon so manchen Moderator in die Falle gelockt, nicht einmal die „Tagesthemen“ waren vor ihr gefeit. Und in Ihrer ersten Show saß ausgerechnet Ihre „heute-show“-Combo, die theoretisch mit ihr unter einer Decke hätte stecken können …

    Jetzt, wo Sie es sagen … Vielleicht ist das ja tatsächlich passiert! Sagen wir mal so, das Team „heute-show“ hat mir in meiner neuen Eigenschaft als Moderator jedenfalls auffällig wenig zugehört. (lacht) Aber gut, dass Sie mich warnen – wir haben ja noch zwei Aufzeichnungen vor uns.

    Hand aufs Herz: Wie viel Schadenfreude ist dabei, wenn der eigene Boss falsch liegt?

    Natürlich gar keine! Olli ist ja der beste Chef, den man sich nur wünschen kann, deshalb wünsche ich ihm auch in solchen Formaten immer nur das Beste. (lacht) Nein – natürlich ist es ein bisschen lustig, wenn da eine Antwort kommt, bei der man denkt: Wie kommt er denn jetzt DARAUF? Aber er hatte ja zum Glück Lutz als Unterstützung, und im Team haben sich die beiden sehr gut geschlagen.

    Wird der Außenreporter Köster jetzt irgendwann vom Moderator Köster verdrängt?

    Nein, das ergänzt sich beides sehr gut! Die „heute-show“ mache ich jetzt seit zehn Jahren und möchte sie unbedingt weitermachen, weil ich mich auch privat für Politik interessiere und es mir total viel Spaß macht, als Reporter unterwegs zu sein. Aber gerade deswegen war es schön, mal etwas komplett anderes zu machen – etwas, bei dem es höchstens am Rande um Politik geht und ansonsten Wissen und Spaß im Vordergrund stehen. Dass ich so eine tolle Sendung moderieren darf, dafür bin ich dem NDR wirklich dankbar.

    Mussten Sie dafür zum Casting?

    Nein, das ist mir tatsächlich angeboten worden – und darüber habe ich mich sehr gefreut.

    Stichwort 10 Jahre „heute-show“: Gibt es Dinge, die Sie heute als Reporter anders machen würden als zu Ihrem Amtsantritt?

    Comedy entwickelt sich sowieso immer weiter. Wenn ich mir Sendungen von früher angucke, würde man manche Gags heute anders machen. Einfach weil sich Humor verändert und ich selbst manche Sachen nicht mehr so lustig finde wie damals. Grundsätzlich anders machen würde ich aber nichts: Die Herangehensweise ist immer gleich geblieben, und die „heute-show“ läuft ja auch immer noch ziemlich erfolgreich. Das darf gerne so bleiben.

    Sind Sie eigentlich schon mal für Bully Herbigs „LOL – Last One Laughing“ angefragt worden?

    Ja, aber es hat zeitlich nicht gepasst. Und gleichzeitig habe ich einen Riesenrespekt vor dem, was meine Comedian-Kollegen da abreißen. Was zum Beispiel Torsten Sträter da immer leistet, finde ich einfach großartig. Ich wüsste gar nicht, ob das die richtige Rolle für mich wäre … Ich hätte eher Angst, dass ich sofort loslachen muss und direkt rausfliege.

    Wenn Sie auf zehn Jahre als Reporter zurückblicken: Welcher Politiker hat Ihnen am cleversten Paroli geboten?

    Da gibt es so einige … Mittlerweile ist es ja so, dass es kaum noch einen Politiker gibt, der nicht mit der „heute-show“ spricht. Die haben gelernt, dass das eine Fläche ist, auf der sie Selbstironie zeigen können. Auch wenn das der eine oder andere besser zum Ausdruck bringt als der andere. Karl Lauterbach stellt sich immer sehr humoristisch dar, und Philipp Amthor ist für CDU-Verhältnisse quasi schon locker, und das in seinem Alter! Eigentlich ist es nur der Bundeskanzler himself, der es noch nicht geschafft hat, mal eine lockere, spontane Antwort zu geben. Aber vielleicht ist das einfach der innere Stromberg in ihm.

    Und die AfD-Politiker?

    Das ist noch mal eine Liga für sich, denn die gehen uns ja aus dem Weg. Ich finde es schon lustig, dass ausgerechnet die AfD bei einem Format wie der „heute-show“ zum Flüchtling wird: Da trauen sie sich offenbar nicht in den Schlagabtausch. Gleichzeitig finde ich das wirklich schwierig, denn bei Satire muss die gemeinsame Faktenbasis stimmen – Gags über den Himmel kannst du nur machen, wenn beide der Meinung sind, dass der Himmel blau ist. Und mit Fakten hat die AfD ja so ihre Probleme.

    Gibt‘s Politiker, die privat humorvoller sind als öffentlich?

    Ich würde sagen, wenn ein Politiker Humor hat, zeigt sich das auch vor der Kamera. Und wenn er keinen hat, sieht man das ebenfalls, vor wie hinter der Kamera. Wobei ich zu 99 Prozent der Politiker hinter den Kulissen gar kein Verhältnis habe. Bei der „heute-show“ haben wir ja keine geplanten Interviews. Das läuft eher so, dass ein Markus Söder aus dem Auto steigt und zu einer Halle marschiert, und wir auf diesen 20 Metern unsere zwei Fragen stellen müssen. Da bleibt keine Zeit für ein Gespräch hinter der Kamera. Deshalb kenne ich viele Politiker wirklich nur vom Schlagabtausch.

    Auf Ihrer Live-Tour lassen Sie diese zehn Jahre auch Revue passieren …

    Ja, beispielsweise über die lange Zeit mit Christian Lindner. Mit dem bin ich ja quasi zusammen in der Politik groß geworden. Aber während ich immer noch da bin, ist er inzwischen Gebrauchtwagenhändler. Fragt sich nur, wer von uns beiden ist jetzt falsch abgebogen ist.

    Der Ton in diesem Land wird rauer. Haben Sie schon einmal Morddrohungen erhalten?

    Morddrohungen in dem Sinne noch nicht. Aber man merkt natürlich schon etwas, wenn man bei gewissen Drehs unterwegs ist, zum Beispiel bei AfD-Veranstaltungen in Ostdeutschland. Bei vielen geht die gemeinsame Basis für Fakten verloren. Und eine der wichtigsten Eigenschaften in der Demokratie ist doch die Diskussionsfähigkeit, auch die Diskussionsfreudigkeit. In eine Diskussion muss man immer mit der Möglichkeit gehen, sich von besseren Argumenten überzeugen zu lassen. Wenn ich in ein Gespräch gehe mit der Haltung „Das ist meine Meinung, und die bleibt so, egal was der andere sagt“, dann ist es gar keine Diskussion mehr – dann kann ich mir das Gespräch auch sparen. Es gibt aber einen steigenden Prozentsatz von Leuten, die sich nicht einmal mehr unterhalten wollen. Das finde ich schade – und es ist bedenklich, dass es gesellschaftlich in diese Richtung geht.

    Zurück zur „50-50-Show“: Welchem Politiker würden Sie am liebsten mal eine Frage stellen, die so knapp über‘m Boden baumelt, dass Sie sie fallen sehen?

    Das Gute wäre ja, überhaupt mal Politiker in der Show zu haben, weil sie sich bei zwischen Antwortmöglichkeiten entscheiden MÜSSEN und eben nicht antworten können: „Zunächst einmal ist klar, dass wir das intern aufarbeiten müssen und uns alle noch einmal zusammensetzen werden …“ Nein, in der Fifty-Fifty-Show gibt es nur ein Ja oder Nein! Und dann lassen wir mal die Frage herunterbaumeln: Möchte Hendrik Wüst Friedrich Merz als Kanzler ersetzen? Da würde ich mir Herrn Wüst doch gern mal in der Sendung wünschen.

    Krimi und Comedy boomen im deutschen Fernsehen seit Jahrzehnten wie kaum ein anderes Genre. Was sagt das über uns aus – Blut und Lachen aus dem Fernseher?

    Eine gute Mischung! Wahrscheinlich macht genau das den Münster-„Tatort“ so erfolgreich. (lacht) Im Ernst: Wir leben ja seit fast zehn Jahren in dieser Weltlage – 2016 der Brexit, dann wurde Trump zum ersten Mal gewählt, dann kam Corona, dann hat Putin den Krieg gegen die Ukraine angefangen. Es hört nicht auf. Ich glaube, Humor und Lachen sind ein Ventil, das einem hilft, so etwas zu verarbeiten, ohne durchzudrehen. Dafür bin ich auch persönlich dankbar, dass ich in diesem Beruf arbeiten kann, weil es eben auch mir hilft. Wenn man nur nüchtern auf all das guckt, wird man ja wahnsinnig. Man sehnt sich danach, einfach mal wieder durchatmen zu können – und da ist Humor vielleicht das Einzige, was hilft.

    Hape Kerkeling sagte neulich in einem Interview, Deutschland habe in puncto Humor Schnappatmung. Sehen Sie das ähnlich – ist Deutschland ein besonders humorbedürftiges Land?

    Ich habe schon manchmal das Gefühl, dass wir Deutschen dazu neigen, alles besonders negativ zu sehen und besonders rumzujammern. Da würde ich uns manchmal zu mehr Humor, Selbstironie und Gelassenheit raten. Ein Beispiel, an dem man das gut festmachen kann, ist die Deutsche Bahn. Wir meckern alle über sie, aber wenn in unserer Nachbarschaft ein Gleis ausgebaut werden soll, sind wir die Ersten, die eine Initiative dagegen gründen. Das ist so ein Widerspruch. Da müssen wir uns schon entscheiden, was wir wollen.

    Und wie kriegen Sie selbst den Kopf wieder frei, wenn eine Gewitterwolke über Ihnen hängt?

    Das ist wirklich nicht immer einfach. Mir hilft einerseits Humor und andererseits Sport. Ich gehe dann gern einfach mal eine Stunde laufen oder Fahrrad fahren. Danach ist der Kopf frei.

    Wer ist für Sie der beste lebende Comedian?

    Das ist ein Superlativ, der schwierig zu beantworten ist! Als ich groß geworden bin, fand ich Hape Kerkeling immer super lustig, und auch Bastian Pastewka war ein großes Vorbild. Besonders mit dem, was er zusammen mit Anke Engelke abgerissen hat. Außerdem freut es mich sehr, dass viele aus meiner Poetry-Slam-Vergangenheit den Sprung geschafft haben, beispielsweise Torsten Sträter, Till Reiners und Hazel Brugger. Deutschland hat gar nicht so schlechte Comedians, wie sein Ruf behauptet! International gucke ich mir sehr gern Ricky Gervais an, Jimmy Carr mag ich auch – und von den US-Late-Night-Shows können wir uns sowieso eine Scheibe abschneiden. Ich finde es sehr schade, dass Late Night in Deutschland nicht funktioniert.

    Was war bei Ihnen die Initialzündung – gab es ein Schlüsselerlebnis, bei dem klar war: Comedy wird es?

    Bei mir war das ein fließender Übergang – und ein glücklicher Zufall. Ich habe schon während der Schulzeit gern geschrieben und bin bei Poetry Slams aufgetreten, später auch bei NightWash und „TV total“. So bin ich noch als Schüler zu den Autoren gekommen, durfte ein Praktikum machen, und bin da so reingerutscht, dass ich gemerkt habe: Wow, das, was mir Spaß macht, kann man sogar als Beruf ausüben! Dass das geklappt hat – toi, toi, toi –, ist für mich der große Traum, der in Erfüllung gegangen ist.

    Sind Sie privat auch ein Quiz-Typ?

    Absolut, ich rate total gern mit. „Wer weiß denn sowas?“ und „Gefragt – Gejagt“ gucke ich schon immer sehr gern. Und mit „Wer wird Millionär?“ ist man ja aufgewachsen: Das hat man mit den Eltern vorm Fernseher geguckt und mitgefiebert, gerade wenn es ein Kandidat mal bis zur Million geschafft hat.

    Welche Wissenslücke würden Ihre Freunde sofort über Sie verraten?

    Musik ist ein blinder Fleck bei mir! Ich erkenne zwar Lieder und höre auch viel Musik – aber ich bin superschlecht darin, Künstler oder Songtitel zuzuordnen.

    Wenn Sie die völlig freie Wahl hätten: Welche Sendung würden Sie gern einmal moderieren?

    Der größte Traum war natürlich immer – da habe ich mit Lutz auch schon drüber gewitzelt –, dass wir irgendwann noch mal „Wetten, dass..?“ moderieren. Jetzt machen es die Kaulitz-Zwillinge … Auch gut – ich freue mich sehr auf deren Ausgabe! Aber falls das ZDF danach mal wieder jemanden braucht, stünden Lutz und ich bereit.

    Welche Showidee würden Sie sofort pitchen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

    Eine Sache durfte ich tatsächlich schon machen, von der ich immer geträumt habe: „Nicht nachmachen!“. Als das ZDF gefragt hat, ob Lutz, Mai Thi Nguyen-Kim und ich das Format wiederbeleben wollen, dachte ich: Ein Traum geht in Erfüllung! Im Fernsehen Sachen kaputt machen? Besser geht’s ja überhaupt nicht. Das ist auf der Bucketlist also schon abgehakt.

    Welche Sendung haben Sie als 15-Jähriger geliebt?

    „Pastewka“ und „Stromberg“! Da kann ich übrigens auch das britische Original „The Office“ empfehlen, genau wie den US-Ableger. Deswegen habe ich mich auch gefreut, dass der Film jetzt noch mal kam, und im Kanzleramt geht es ja ohnehin weiter.

    Schlussfrage: Wenn übermorgen Ihre Autobiografie erschiene – wie würde der Titel lauten?

    Auf jeden Fall irgendetwas mit „zu früh erschienen“. Ich bin ja erst 30. Ein paar Jahre habe ich schon noch vor.

     

    "Das Fifty-Fifty Quiz“: ab Sonntag, 2. August, wöchentlich, um 22.45 Uhr) und der ARD-Mediathek