„Lupin“ auf Netflix: Diese 9 Drehorte in Frankreich kannst du selbst besuchen

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26.10.2026 um 12:00 Uhr
    Assane Diope (Omar Sy) vor dem Louvre in Paris | © Netflix / Emmanuel Guimier
    Assane Diope (Omar Sy) vor dem Louvre in Paris: Das weltberühmte Museum wurde nicht nur für die Außen-, sondern auch für viele Innenaufnahmen in Staffel 1 genutzt.  | ©Netflix / Emmanuel Guimier

    Viele Streaming-Hits täuschen ihre Schauplätze nur vor – nicht so die Netflix-Serie „Lupin": Viele der spektakulärsten Schauplätze sind keine Kulissen, sondern real – vom Louvre bis zu den Kreidefelsen der Normandie. Wir verraten, welche Orte du selbst besuchen kannst, bevor am 23. Oktober 2026 Teil 4 der Erfolgsserie startet.

    Seit 2021 begeistert „Lupin“ weltweit ein Millionenpublikum. Omar Sy spielt darin Assane Diop, einen Meisterdieb, der sich die Tricks der literarischen Figur Arsène Lupin zum Vorbild nimmt, ein Gentleman-Gangster, den der französische Schriftsteller Maurice Leblanc bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erschuf. 

    Die Serie ist ein echter Erfolgsgarant für Netflix: Alle drei bisherigen Teile zählen laut dem Streamingdienst zu den erfolgreichsten nicht-englischsprachigen Serien. Ob das auch für Staffel 4 gelten wird?  Wirklich wissen, werden wir es erst ab 23. Oktober. Bis dahin können wir aber die alten Staffeln nochmal durchschauen und uns nach Frankreich träumen. Denn viele Drehorte kann man ganz einfach besichtigen. 

    Die Drehorte von „Lupin“ in Paris 

    Der Louvre

    Anders als man bei einer Serie dieser Größenordnung vermuten könnte, ist der Louvre in „Lupin“ keine reine Studiokulisse. Für die Serie wurde tatsächlich am und im Museum gedreht. Zu sehen sind etwa die große Glas-Pyramide von Ieoh Ming Pei bei nächtlicher Beleuchtung oder die Grand Galerie, in der die Mona Lisa ausgestellt ist. Aber es werden auch echte „Behin the Scenes“-Orte gezeigt, wie etwa der Notausgang, über den Assane nach seinem Coup entkommt. 

    Musée Nissim de Camondo

    Hubert Pelligrini (Hervé Pierre) in seinem Wohnhaus, das in der Realität ein Museum ist | ©Netflix

    Darüber hinaus nutzt die Serie ganz unterschiedliche Facetten von Paris. Das Musée Nissim de Camondo im 8. Arrondissement dient als Anwesen der wohlhabenden Familie Pellegrini. Tatsächlich beherbergt das Gebäude eine Sammlung historischer französischer Möbel und Kunstgegenstände.

    Hinweis: Aktuell ist das Museum leider aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. 

    Porte Saint-Martin

    An der Porte Saint-Martin, einem 18 Meter hohen Torbogen aus dem Jahr 1674, zeigt Claire in der ersten Episode Assane eine Papierrose. Das nahe gelegene Restaurant L’Appartement Saint-Martin, in dem sich die beiden treffen, ist ebenfalls real.

     

    Marché Biron

    Wer tiefer in die Welt von Assanes bestem Freund Benjamin eintauchen will, wird auf dem Flohmarkt Marché Biron fündig. Dort befindet sich in der Serie dessen Antiquitätenladen.

    Weitere Schauplätze sind

    • der Jardin du Luxembourg, Treffpunkt von Assane und Juliette Pellegrini

    • die Pont des Arts, über die Assane mit seinem Sohn Raoul spaziert

    • die Rue de Rivoli direkt am Louvre. 

    Mehr über die Drehorte von „Lupin“ und die Geschichte vor dem Start von Teil 4 gibt es auch in unserer neuen Folge von „HÖRZU und ab geht’s“. Darin erfährst du, was wir bereits über die Fortsetzung wissen – und wie eine eigene „Lupin“-Tour durch Paris aussehen könnte.

    Étretat: Wo Serie und literarisches Original aufeinandertreffen

    Für echte Fans endet die Reise aber nicht in Paris! Wir fahren, wie auch Assane zwischenzeitlich mit Claire und Raoul, in die Normandie, nämlich nach Étretat. Der Küstenort ist berühmt für seine weißen Kreidefelsen und natürlichen Felsentore wie die Porte d’Aval.

    Das ist kein Zufall: Maurice Leblanc machte Étretat bereits zum Schauplatz seines bekannten Romans „Die hohle Nadel“ – im französischen Original „L’Aiguille creuse“. Das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers ist heute ein sehenswertes Museum mit Dokumenten, Fotos und persönlichen Gegenständen zu Leblanc selbst und seiner berühmtesten Figur.

    Die Kreidefelsen von Étretat in der Normandie: Hier spielen nicht nur einige Szeen aus „Lupin“, sondern auch Maurice Leblancs Roman „Die hohle Nadel“. Im Hintergrund dieser Szene aus der Netflixserie die berühmte Porte d’Aval. | ©Netflix

    Reisetipp für Étretat

    Durch seine spektakuläre Küstenlandschaft ist Étretat ohnehin ein beliebtes Reiseziel und der Erfolg von „Lupin“ hat das Interesse noch zusätzlich verstärkt. Empfohlen wird deshalb ein Besuch unter der Woche oder außerhalb der Hauptsaison.

    Unser Tipp: Wer zusätzlich ein bisschen Seriengefühl mitnehmen möchte, kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Die Fahrt aus Paris dauert etwa dreieinhalb Stunden, mit dem Auto sind es ungefähr zwei Stunden und 45 Minuten. Ein Ausflug lohnt sich!