Viele Streaming-Hits täuschen ihre Schauplätze nur vor – nicht so die Netflix-Serie „Lupin": Viele der spektakulärsten Schauplätze sind keine Kulissen, sondern real – vom Louvre bis zu den Kreidefelsen der Normandie. Wir verraten, welche Orte du selbst besuchen kannst, bevor am 23. Oktober 2026 Teil 4 der Erfolgsserie startet.
Seit 2021 begeistert „Lupin“ weltweit ein Millionenpublikum. Omar Sy spielt darin Assane Diop, einen Meisterdieb, der sich die Tricks der literarischen Figur Arsène Lupin zum Vorbild nimmt, ein Gentleman-Gangster, den der französische Schriftsteller Maurice Leblanc bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erschuf.
Die Serie ist ein echter Erfolgsgarant für Netflix: Alle drei bisherigen Teile zählen laut dem Streamingdienst zu den erfolgreichsten nicht-englischsprachigen Serien. Ob das auch für Staffel 4 gelten wird? Wirklich wissen, werden wir es erst ab 23. Oktober. Bis dahin können wir aber die alten Staffeln nochmal durchschauen und uns nach Frankreich träumen. Denn viele Drehorte kann man ganz einfach besichtigen.
Anders als man bei einer Serie dieser Größenordnung vermuten könnte, ist der Louvre in „Lupin“ keine reine Studiokulisse. Für die Serie wurde tatsächlich am und im Museum gedreht. Zu sehen sind etwa die große Glas-Pyramide von Ieoh Ming Pei bei nächtlicher Beleuchtung oder die Grand Galerie, in der die Mona Lisa ausgestellt ist. Aber es werden auch echte „Behin the Scenes“-Orte gezeigt, wie etwa der Notausgang, über den Assane nach seinem Coup entkommt.
Wer tiefer in die Welt von Assanes bestem Freund Benjamin eintauchen will, wird auf dem Flohmarkt Marché Biron fündig. Dort befindet sich in der Serie dessen Antiquitätenladen.
Weitere Schauplätze sind
der Jardin du Luxembourg, Treffpunkt von Assane und Juliette Pellegrini
die Pont des Arts, über die Assane mit seinem Sohn Raoul spaziert
die Rue de Rivoli direkt am Louvre.
Mehr über die Drehorte von „Lupin“ und die Geschichte vor dem Start von Teil 4 gibt es auch in unserer neuen Folge von „HÖRZU und ab geht’s“. Darin erfährst du, was wir bereits über die Fortsetzung wissen – und wie eine eigene „Lupin“-Tour durch Paris aussehen könnte.
Für echte Fans endet die Reise aber nicht in Paris! Wir fahren, wie auch Assane zwischenzeitlich mit Claire und Raoul, in die Normandie, nämlich nach Étretat. Der Küstenort ist berühmt für seine weißen Kreidefelsen und natürlichen Felsentore wie die Porte d’Aval.
Das ist kein Zufall: Maurice Leblanc machte Étretat bereits zum Schauplatz seines bekannten Romans „Die hohle Nadel“ – im französischen Original „L’Aiguille creuse“. Das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers ist heute ein sehenswertes Museum mit Dokumenten, Fotos und persönlichen Gegenständen zu Leblanc selbst und seiner berühmtesten Figur.