Die unfreiwilligen Grenzübertritte von West nach Ost mit westdeutschen Kleinflugzeugen sind ein bislang nahezu unbekanntes Kapitel der deutschen Teilung: Bis 1989 wurden über 400 Irrflüge dokumentiert, meist ausgelöst durch schlechte Sichtverhältnisse oder Wetterturbulenzen. Diese harmlosen Fehlflüge wurden von der DDR als "Verletzung der Staatsgrenze" gewertet, oft mit dramatischen Folgen.
