Mit dem Spielfilm "Im Schatten" hat Regisseur und Drehbuchautor Thomas Arslan im Jahr 2010 einen film noir mitten im pulsierenden Großstadtdschungel gedreht. In der Fortsetzung "Verbrannte Erde" kehrt der Berufskriminelle Trojan (Mišel Maticevic) in eine Stadt zurück, die sich - wie er selbst auch - grundlegend verändert hat: Neubauten prägen ganze Stadtviertel, frühere Brachen sind verschwunden, und Gentrifizierungsprozesse haben die Bevölkerungsstruktur vieler Kieze nachhaltig verschoben. Mit Mišel Maticevic, Marie Leuenberger und Alexander Fehling sind drei gebürtige Berliner in den Hauptrollen dieses in den Straßen der deutschen Hauptstadt gedrehten Gangsterfilms zu sehen. Zwölf Jahre nach seiner Flucht ist Trojan auf der Suche nach neuen Aufträgen und steht gewaltig unter Druck: Seine finanziellen Mittel sind nahezu erschöpft, und die Stadt hat sich in seiner Abwesenheit stark verändert. Frühere Kontakte erweisen sich als wenig verlässlich, und Trojans Prinzip, ausschließlich Bargeldgeschäfte abzuwickeln, gerät in einer zunehmend digitalisierten Welt an seine Grenzen. Über die Vermittlerin Rebecca (Marie-Lou Sellem) ergibt sich schließlich eine neue Perspektive: Der Diebstahl eines Gemäldes von Caspar David Friedrich aus einem Museum verspricht eine lukrative Bezahlung. Für den geplanten Coup arbeitet Trojan mit der Fluchtfahrerin Diana (Marie Leuenberger), seinem ehemaligen Weggefährten Luca (Tim Seyfi) sowie dem jungen Chris (Bilge Bingül) zusammen. Was zunächst als routinierter Auftrag erscheint, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einem riskanten Unterfangen. Der Auftraggeber Victor (Alexander Fehling) verfolgt eigene, undurchsichtige Ziele. Schon bald steht für die Beteiligten nicht mehr der finanzielle Gewinn im Vordergrund, sondern die Frage, wie sie die Situation unbeschadet überstehen können.
