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    „Babylon Berlin“, „Tatort“, „Hart aber fair“ - Christine Strobl verrät, was die ARD 2025 plant

    Exklusiv: ARD-Chefin Christine Strobl spricht im XXL-Interview mit HÖRZU über 75 Jahre ARD, ihr neues Konzept für den „Eurovision Song Contest“  und auf welche Highlights wir uns 2025 freuen können. Große Shows, neue Mehrteiler, zahlreiche Fortsetzungen - dazu das Comeback des legendären Filmduos aus „Lola rennt“ (1998): Moritz Bleibtreu und Franka Potente erstmals in einer gemeinsamen Serie, der zweiten Staffel von „Testo“. Im Exklusiv-Interview mit HÖRZU verrät ARD-Programmdirektorin Christine Strobl die spannendsten Projekte des kommenden Jubiläumsjahres. Dazu zählt auch 5. und finale Staffel des ARD-Hits „Babylon Berlin“, zu dem die 53-Jährige erste Details verrät. Ein Interview von HÖRZU Chefreporter Mike Powelz HÖRZU: 2025 wird ein großes Jahr für die ARD. Am 5. April feiern Sie 75 Jahre ARD, mit einer großen Show, die von Kai Pflaume moderiert wird. Auch davor gibt es bereits ein Programm zum Geburtstag. Wie ist das Konzept der Show, an der unter anderem Barbara Schöneberger, Florian Silbereisen und Maria Furtwängler mitwirken? Christine Strobl: 75 Jahre ARD sind für uns nicht nur ein Anlass, zurückzublicken, sondern auch eine Gelegenheit, nach vorne zu schauen. In der Jubiläumsshow werden wir sowohl die Vergangenheit würdigen als auch einen Blick in die Zukunft werfen. Es geht um die großen Momente der Fernsehgeschichte – also jene Ereignisse, bei denen wir alle gemeinsam mitgefiebert, gelacht oder gestaunt haben. Diese einzigartigen Augenblicke, die wie ein Lagerfeuer Menschen zusammengebracht haben, wollen wir noch einmal hochleben lassen. Das Konzept sieht vor, dass Kai Pflaume moderiert. Außerdem können die Zuschauer vorab interaktiv teilnehmen, voten und so mitbestimmen, welche Momente oder Persönlichkeiten im Fokus stehen. Zum Beispiel: Wer ist der beliebteste „Tatort“-Kommissar? Was waren die emotionalsten Nachrichtenmomente? Und wer war der beliebteste Talkmaster aller Zeiten? Klingt nach einer Show mit viel Retro-Charme … Christine Strobl: Absolut, natürlich gibt es auch viele wunderbare Beiträge aus dem Archivzu sehen. Wir bedienen den Retro-Charme, wie es kürzlich schon bei Hape Kerkelings Geburtstag oder dem Loriot-Special wunderbar gelungen ist. Sport, die „Sportschau“, Quizshows – die gesamte Bandbreite des ARD-Programms wird in der Show eine Rolle spielen. Unser Ziel ist es, den Programmschatz der ARD in all seiner Vielfalt zu präsentieren und gleichzeitig Erinnerungen und Emotionen bei den Zuschauern zu wecken. HÖRZU: Für welchen „Tatort“-Kommissar stimmen Sie persönlich ab? Christine Strobl: Das würde ich natürlich niemals verraten. Aber ich habe tatsächlich viele Lieblinge, darunter natürlich auch weibliche. Ich finde, die „Tatort“-Kommissarinnen und -Kommissare lassen sich aber auch gar nicht miteinander vergleichen. Die Bandbreite ist so groß, und es gibt so viele tolle Kolleginnen und Kollegen. Irgendwie habe ich sie alle lieb. HÖRZU: Ein weiteres großes Jubiläum im Jahr 2025 ist der 55. Geburtstag des „Tatort“ im November. Wer ermittelt in der Jubiläumsfolge? Startet dann der angekündigte, deutsch-niederländische Event-Zweiteiler „Ein guter Tag“ und „Schwarzer Schnee“ mit Wotan Wilke Möhring? Oder ist es der Amtsantritt von Karoline Schuch und Almila Bagriacik als neues Kieler Duo in der Doppelfolge „Unter Freunden/Unter Feinden“? Christine Strobl: Ehrlich gesagt haben wir uns dazu entschieden, in diesem Jahr vor allem ein Jubiläum zu feiern – nämlich 75 Jahre ARD. Für den 55. Geburtstag des „Tatort“ haben wir deshalb keine besondere zusätzliche Würdigung geplant. HÖRZU: Auch nicht bei der 1300. „Tatort“-Folge, die bereits in wenigen Wochen ausgestrahlt wird? Christine Strobl: Genau, die wird auch nicht besonders gefeiert. Wir haben ununterbrochen Jubiläen – wenn wir die alle feiern würden, wäre das nur noch verwässernd. Ein Beispiel: Allein in diesem Jahr stehen neben 75 Jahre ARD und 55 Jahre „Tatort“ noch weitere Jubiläen an. Im Januar gibt‘s u.a. 10 Jahre „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“, im Oktober 2025 stoßen Kai Pflaume, Bernhard Hoecker und Elton auf das 10-jährige Jubiläum von „Wer weiß denn sowas?“ an und im Dezember ist der „Quizduell-Olymp“ mit der 500. Folge in Feierlaune.  HÖRZU: Nochmal zurück zum „Tatort“. Wotan Wilke Möhring bekommt 2025 einen Co-Ermittler. Wer tritt in die Fußstapfen von Franziska Weisz? Christine Strobl: Das werde ich Ihnen nicht verraten.  HÖRZU: Aber wann ist Amtsantritt für Melika Foroutan und Edin Hasanovic? Christine Strobl: Das ist aktuell noch nicht final geplant. HÖRZU: Rückt jemand nach für Mechthild Großmann? Und falls ja, wer? Christine Strobl: Auch dazu müssen Sie sich noch gedulden.

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    „Nord bei Nordwest“: Endlich ein Kuss - Ménage à trois in Schwanitz beendet?

    Ein ehemaliger Postbeamter wird getötet, eine Friseurin von ihrer Vergangenheit als Auftragsmörderin eingeholt. Durch eine seltene Briefmarke kreuzen sich die beiden Geschichten - und die Schwanitzer Ermittler haben im 26. Fall der Reihe mit dem Titel "Haare? Hartmann" ein weiteres Rätsel zu knacken. Zeit zu flirten bleibt ihnen auch diesmal und es wird sogar geküsst. Wenn eine Frau sich eine neue Frisur zulegt, dann bedeutet das in der Regel auch eine innere Veränderung. Das behaupten zumindest Küchenpsychologen. Als Kommissarin Hannah Wagner (Jana Klinge) jedenfalls zum Dienst antritt, fällt ihrem aufmerksamen Kollegen Hauke Jaocobs (Hinnerk Schönemann) sofort auf: "Sie haben was mit ihren Haaren gemacht?". Dabei hat sich Hannah gerade einmal die Spitzen schneiden lassen, man kann eigentlich überhaupt nichts sehen. Und so ist der Ton von "Haare? Hartmann", dem 26. Film der Reihe "Nord bei Nordwest", zu sehen am Donnerstagabend (20.15 Uhr), frühzeitig gesetzt: Es wird wieder um einiges leichter und humorvoller als in der Woche zuvor. Gemordet wird natürlich trotzdem. Das Opfer ist der ehemalige Postbeamte Jon Merseburg (Harald Weiler), ziemlich brutal um die Ecke gebracht von Edgar Grams (Reza Brojerdi), der im Auftrag des Antiquitätenhändlers Per Adler (Falilou Seck) handelte. Der war auf eine ganz bestimmte indische Briefmarke aus Merseburgs Besitz aus. Die hat Auftragsmörder Grams bei seinem Opfer allerdings nicht gefunden. Friseurin mit mörderischer Vergangenheit Apropos Auftragsmörder: Während Hannahs Besuch bei Friseurin Grit Hartmann (Julika Jenkins) erzählte diese ihr im lockeren Plauderton, dass sie vor ihrer Umschulung lange in einer Reinigungsfirma gearbeitet habe. "Aber irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr, den Dreck von anderen Leuten wegzumachen." Dieser "Dreck" waren in Wahrheit Menschen, die sie für Tjark Helfrich (Jörg Pose) als Killerin aus dem Weg räumte. Ebendieser steht nun plötzlich in ihrem Salon, nachdem er zehn Jahre lang nach ihr gesucht hatte, und verlangt das Geld zurück, das sie ihm schuldet. Zum Beweis, dass er ihr vertrauen kann, soll Grit ihre letzte Kundin um die Ecke bringen - genau: Kommissarin Hannah Wagner.

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    Diese TV-Shows ändern sich 2025: Neue Moderation, Besetzung, Zeiten

    Egal ob Moderatoren-Wechsel oder andere Sendezeiten - die Zuschauer müssen sich 2025 auf einige Neuerungen bei altbekannten Shows einstellen. Was sich von "Kampf der Realitystars" bis zu "Wer isses?" ändert. Alles neu macht - das Jahr 2025. Die Senderverantwortlichen schrauben an manchem Rädchen und justieren bei einigen TV-Formaten nach. Hier kommt ein kleiner Überblick, welche Änderungen auf die Zuschauerinnen und Zuschauer zukommen. "Kampf der Realitystars" ohne Cathy Hummels Der erfolgreichen Reality-Show steht eine bedeutende Änderung bevor. Wie der ausstrahlende Sender RTLzwei und die bisherige Moderatorin Cathy Hummels (36) Anfang September bekannt gaben, wird das Format ab der kommenden sechsten Staffel ohne die Influencerin stattfinden. "Jetzt ist die Stunde der Wahrheit gekommen: Ich verabschiede mich von 'Kampf der Realitystars'!", schrieb Hummels auf Instagram. Der Sender teilte zudem mit, dass man "eine inhaltliche Weiterentwicklung" des Hitformats plane. Gleichzeitig wünsche sich Cathy Hummels mehr Zeit für ihr Privatleben. Die erste Staffel von "Kampf der Realitystars" wurde im Sommer 2020 ausgestrahlt. 2024 gewann Calvin Kleinen (32) die fünfte Staffel und somit 50.000 Euro. "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" in der Primetime Auch auf die beliebte RTL-Dschungelshow kommt eine Veränderung zu. Denn erstmals werden alle Folgen zur Primetime laufen. Am 24. Januar startet "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Am Sonntag, dem 9. Februar, wird die 18. Staffel dann nach 17 Tagen zu Ende gehen. Das Finale sendet RTL ebenfalls um 20:15 Uhr anstatt um 22:15 wie noch in der letzten Runde Anfang 2024. Blut geleckt für den vorgezogenen Sendeplatz hat der Sender bei der Legendenstaffel im Sommer zum 20. Jubiläum, die täglich ab 20:15 Uhr lief. Die Sommerstaffel war ein Erfolg, "daher haben wir beschlossen, auch den nächsten regulären Dschungel Anfang des Jahres einem größeren Publikum zu präsentieren und zur besten Sendezeit zu programmieren", gab Inga Leschek, Chief Content Officer von RTL Deutschland, zu Protokoll.

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    „Helix“: Lohnt sich die Bestsellerverfilmung mit Svenja Jung im Ersten?

    Anschläge, Komplotte und ethische Grenzen in der Genforschung: Der spannende ARD-Thriller "Helix" widmet sich großen gesellschaftlichen Fragen. Dabei gerät Svenja Jung als beruflich und privat herausgeforderte BKA-Personenschützerin mitten in eine handfeste Verschwörung. Wer sich für brennende gesellschaftliche Fragen und spannende Thriller gleichermaßen interessiert, kommt an Marc Elsberg kaum vorbei. Der österreichische Autor veröffentlichte in den letzten Jahren einen Bestseller nach dem anderen - und es ist angesichts ihrer hochaktuellen Relevanz kaum verwunderlich, dass seine Bücher auch verfilmt werden: Nach der Joyn-Serie "Blackout" (2021) über einen landesweiten Stromausfall und dem ARD-Film "Zero" (2021) über Big-Data-Überwachung erscheint nun mit "Helix" abermals im Ersten einen Thriller, der auf einem gleichnamigen Roman Elsbergs basiert. Diesmal geht es um Gentechnik und die ethische Frage, wie weit Forschung gehen darf. Bei den Ermittlungen zu einem Mordanschlag gerät Svenja Jung in ihrer Hauptrolle einer Personenschützerin, die auch privat gebeutelt ist, immer tiefer in ein Netz von Verschwörungen. Zuletzt noch Star in so unterschiedlichen Formaten wie "Crooks" oder "Der Palast", spielt die überaus wandelbare 31-Jährige wieder eine ambivalvente Figur - wenn auch auf ganz andere Weise und diesmal vor überaus trister Kulisse: In einem düster inszenierten Berlin ist BKA-Frau Helen Schilling (Jung) für den Schutz des streitbaren Wirtschafts- und Umweltministers Richard Bauer (Hannes Jaenicke) abgestellt, der die Landwirtschaft angeblich nachhaltig ökologisch reformieren will. Während eines Statements vor der Presse, begleitet von wütenden Demonstranten, bekommt der Minister einen Anfall: "Jeder von uns muss Verantwortung übernehmen", sagt er noch, fällt um - und stirbt. Der Worst Case, nicht nur für Jaenicke-Fans, die einen vergleichsweise kurzen Auftritt des Schauspielers erleben. Schnell wird klar, dass es kein natürlicher Tod war, sondern Folge eines spezifisch auf seine DNA zugeschnittenen Anschlags. Und Mordmotive, so wird schnell klar, haben so einige. Berufliches und Privates eng verknüpft Während Schilling unter strengem Blick ihrer Vorgesetzten Hoettger (Helene Grass) ermittelt, lernt das Publikum einiges über den tatsächlichen Stand und das fiktive Potenzial der Genforschung. Ein individuell designtes Virus, das keine Spuren hinterlässt, extrem tödlich ist, aber für Außenstehende ungefährlich? Thriller-Stoff vom Feinsten, dessen Potenzial das Drehbuch von Jörg Tensing unter Regie des vielfach ausgezeichneten Elmar Fischer allerdings nicht ganz ausschöpft. Trotz überraschender Wendungen mangelt es an Charakteren, die außerhalb der üblichen Genreklischees agieren.

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    „Der Palast“: Ausgerechnet Svenja Jung könnte die Serie weiter abstürzen lassen

    "Der Palast" hat bei seiner Rückkehr mit vergleichsweise schwachen Quoten überrascht. Die ersten vier Folgen der zweiten Staffel der ZDF-Serie lockten nicht einmal mehr die Hälfte des ursprünglichen Publikums an. An den Erfolg der ersten Staffel kann die Fortsetzung von „Der Palast“ nach drei Jahren mit seiner Fortsetzung ins lineare Fernsehen damit nicht im Ansatz anknüpfen. Die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel der ZDF-Serie erreichten bei ihrer Erstausstrahlung zur Primetime am Montag nur 2,96 und 2,99 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Folgen am Dienstagabend liefen noch schlechter mit 2,65 und 2,6 Millionen Zuschauer*innen im ZDF. Als "Der Palast" im Januar 2022 an den Start ging, wurden noch mehr als sechs Millionen Zuschauende an die TV-Bildschirme gelockt - und auch damals waren die Folgen vorab in der ZDF-Mediathek zu sehen. Mit 11,5 und 11,9 Prozent Marktanteil lagen die beiden neuen Folgen am Montagabend sogar unter dem Senderschnitt, während parallel die ARD mit dem "Großstadtrevier" mehr als fünf Millionen Menschen anziehen konnte. Svenja Jung spielt Hauptrolle im ARD-Thriller "Herlix" Ausgerechnet Schauspielerin Svenja Jung, die in der ersten „Palast“-Staffel die Hauptrolle übernahm und die Zwillingsschwestern Christine und Marlene in einer Doppelrolle spielte, könnte die Quoten der ZDF-Serie nun weiter abstürzen lassen. Die 31-Jährige spielt in dem ARD-Thriller „Helix“, der heute (8. Januar, 20.15 Uhr) parallel zu „Der Palast“ im Ersten gezeigt wird, die BKA-Personenschützerin Helen Schilling, die den Wirtschaftsminister Richard Bauer (Hannes Jaenicke) beschützen soll. Er stirbt bei einem Pressetermin und Schilling deckt bei den Ermittlungen zu seinem Tod ein Komplott auf.

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    Besuch in einer ‚echten‘ Landarztpraxis: "Work-Life-Balance nicht immer leicht"

    Bei Sat.1 ist die Vorabend-Serie „Die Landarztpraxis“ mit Carolin Frier ein großer Erfolg. Ganz so romantisch wie in der Soap ist der Alltag einer Allgemeinmedizinerin auf dem Dorf in der Realität natürlich nicht, wie die NDR-Reportage „Als Landärztin zurück ins Dorf“ zeigt. Eine Reportage von HÖRZU Chefreporterin Mirja Halbig Es ist kein Durchkommen: Telefonleitungen sind dauernd besetzt, Wartezimmer überfüllt. Arztpraxen arbeiten oft am Limit. Besonders betroffen sind Patienten auf dem Land. Immer weniger junge Mediziner entscheiden sich für einen Job in der Provinz. Bis zum Jahr 2035 sollen etwa 11.000 Hausarztstellen in Deutschland unbesetzt sein, so das Ergebnis einer Untersuchung der Robert Bosch Stiftung. Damit droht fast 40 Prozent der Landkreise die hausärztliche Unterversorgung.  Eine Frau, die gegen den Trend arbeitet, ist Diane Lorenz-Pferdmenges. Die 40jährige Allgemeinmedizinerin hat sich nach Stationen in Hannover, Braunschweig und Wolfenbüttel entschieden, die Landarztpraxis ihrer Eltern in Schleswig Holstein zu übernehmen. Das Erste zeigt diese Woche einen Einblick in den Alltag der zweifachen Mutter (Mi, 8. Januar, 23.35 Uhr im Ersten und in der ARD-Mediathek). In HÖRZU verrät sie, warum ihre Entscheidung richtig war – trotz aller Herausforderungen, die viele ihrer Kollegen abschrecken, diesen Schritt zu gehen. „Mein Herz schlägt einfach dafür“ „Die Patienten freuen sich alle, dass ich wieder in meine Heimat zurückgekehrt bin“, sagt Dr. Diane Lorenz-Pferdmenges. 13 Jahre lang hatte sie das kleine Dorf Weddingstedt in Dithmarschen verlassen, um in Hannover zu studieren und anschließend in Kliniken in Niedersachsen zu arbeiten. „Die Menschen hier vor Ort finden es toll, dass ich die Praxis meiner Eltern fortführe und sie weiterhin einen Hausarzt haben, der sie begleitet. Es beruhigt sie auch, dass es in der Familie bleibt – es ist vertraut, ganze Generationen sind der Praxis verbunden. Viele kenne ich schon von klein auf.“

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    Schwarzer Bildschirm droht: Diese TV-Sender werden heute abgeschaltet

    Die ARD schaltet ab dem heutigen Dienstag das Signal für das Erste und alle Dritten Programme ab, das die TV-Programme per Satellit in SD-Qualität überträgt. Danach steht nur noch das HD-Signal zur Verfügung. Wer keinen HD-tauglichen Fernseher besitzt, benötigt nun einen HD-Receiver für den Empfang von ARD-Programmen über per Satellit. Seit beinahe zehn Jahren überträgt die ARD ihre Programme per Satellit im hochauflösenden HD-Format und in niedriger SD-Qualität parallel. Damit ist jetzt Schluss:  Heute (7. Januar 2025) wird die Verbreitung von "Das Erste" sowie von allen Dritten Fernsehprogrammen der Landesrundfunkanstalten in SD-Qualität eingestellt, schreibt die ARD auf ihrer Webseite. Es steht nur das hochauflösende HD-Signal (1.280 x 720 Pixel) zur Verfügung. Bereits im November 2022 wurden die SD-Varianten von One, tagesschau24, Arte und Phoenix abgeschaltet. Kann ich ARD-Programme in HD-Qualität empfangen? Ob Sie die ARD-Sender im hochauflösenden HD-Signal empfangen können, können Sie ganz einfach an dem Zusatz "HD" im Programmnamen in der Senderliste Ihres Fernsehers erkennen. Zusätzlich erscheint im TV-Livebild ein "HD" neben dem Senderlogo. Werde die Programme nicht automatisch in HD angezeigt, sollten Sie einen automatischen Sendersuchlauf starten. Dieser lässt sich bei allen TV-Geräten im Menü des Fernsehers oder bei Ihrem Empfangsgerät wie dem Receiver starten. Werden auch nach dem Sendersuchlauf keine HD-Sender in Ihrer Programmliste angezeigt, ist Ihr Fernseher oder Receiver nicht für den Empfang hochauflösender Signale vorgesehen. Dann ist wahrscheinlich der Kauf eines neuen Gerätes notwendig.

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    „Der Palast“: Für Jeanette Hain ist Berlin immer noch eine wilde Stadt

    Ballettdirektorin Regina Feldmann steht bei der zweiten Staffel der TV-Serie "Der Palast" im Mittelpunkt. Hauptdarstellerin Jeanette Hain erzählt im Interview von den erfüllenden Dreharbeiten rund um die weltberühmte Showbühne im Friedrichstadt-Palast und über ihre Berlin-Liebe. Nach dem großen Erfolg von "Der Palast" (2022) läuft nun die zweite Staffel der ZDF-Serie von Regisseur-Legend Uli Edel (6., 7. und 8. Januar jeweils ab 20:15 Uhr und in der Mediathek). Im Mittelpunkt der Geschichten rund um das Ensemble des Friedrichstadt-Palasts in Berlin steht in Staffel zwei Ballettdirektorin Regina Feldmann. Bereits in der ersten Staffel wurde sie von Schauspielerin Jeanette Hain (55) verkörpert. Im Interview mit spot on news verrät die gebürtige Münchnerin Details von den Dreharbeiten, die teilweise in Polen stattfanden, und offenbart dabei auch ihre große Liebe zu Berlin. Die zweite Staffel ist gestartet. Was sollten die Zuschauerinnen und Zuschauer aus der ersten Staffel wissen? Jeanette Hain: Generell braucht man kein Vorwissen, man kann sich völlig neu auf diese Geschichte einlassen. Der Herzschlag der Serie war, ist und bleibt der Palast und sein Ensemble. Einige bekannte Gesichter sind weggegangen, ein paar neue Figuren dazugekommen und viele Charaktere aus der ersten Staffel werden wir besser kennenlernen. Konkret schließt die zweite Staffel da an, wo die erste aufgehört hat: Es ist 1990, die Mauer ist gefallen und das wiedervereinte Berlin ist ein Ort der unbegrenzten Möglichkeiten - und der Palast ist mittendrin in dieser Umbruch- und Aufbruchsstimmung. Gleich zu Beginn wird allerdings auch klar, dass dem einstigen Prestigeprojekt (Staffel 1) die Schließung droht, denn das Ensemble tanzt nur noch vor halbleeren Zuschauerrängen. Eine dramatische Ausgangslage ... Hain: Das stimmt, aber in Unsicherheiten besteht auch immer eine ganz große Chance für einen Neuanfang und Veränderung - und Veränderung ist nun mal die einzige Konstante, die wir im Leben haben. In der zweiten Staffel erleben wir, wie das Ensemble mit sehr viel Kreativität, Zusammenhalt und einem unglaublichen Engagement versucht, sich der Herausforderung zu stellen, dass der Friedrichstadt-Palast erhalten bleibt. Den Friedrichstadt-Palast gibt es nach wie vor in Berlin. Abgesehen von der Serie, was verbinden Sie damit? Hain: Der Friedrichstadt-Palast ist noch immer Kraftquell der Freude von Berlin. Die echte Ballettdirektorin Alexandra Georgieva (seit 2008), von der ich für beide Staffeln unfassbar viel lernen durfte, und der Intendant Bernd Schmidt (seit 2007), haben es geschafft, dass dieses Haus immer ausverkauft ist. Es ist ja immer noch die größte Showbühne der Welt und die Verantwortlichen nehmen dafür sehr viel Geld in die Hand. Das ist auch gut investiert, wenn die Zuschauerinnen und Zuschauer von der Freude angesteckt werden und diese mit hinaus in ihr Leben und ihren Alltag nehmen. In jedem Fall ist der Friedrichstadt-Palast einen Besuch wert. Sie leben seit ungefähr seit 20 Jahren in Berlin. Was hat Sie zu Beginn an dieser Stadt fasziniert? Hain: So mit 15, 16 Jahren habe ich mich bei einem Berlin-Besuch in diese Stadt verliebt. Von da an saß ich in München quasi immer auf gepackten Koffern und wusste, irgendwann geht es für mich nach Berlin. Das hat dann aber doch noch mal 20 Jährchen gedauert. Kurz nach dem Mauerfall erinnere ich eine Party in Ost-Berlin, an einem Ort, der schier endlos zu sein schien. Auf einem Stockwerk waren die Wohnungen mit einem Vorschlaghammer verbunden worden. Ich sehe mich heute noch durch die Löcher in den Wänden steigen. Bis heute ist Berlin für mich eine weite, wilde, großzügige Stadt.

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